::: VERSICHERUNG UND HOLZ
::: EIN HEISSES THEMA?

Die Anforderungen an ein Versicherungskonzept sind für holzverarbeitende Betriebe in den letzten Jahren ständig gestiegen.

In steter Wechselwirkung zwischen

  • dem enormen technischen Fortschritt in der Verarbeitung,
       
  • dem Entstehen grosser Einheiten durch Expansion und Fusion und damit in Zusammenhang stehenden Grossschadensfällen,
       
  • den immer neuen Möglichkeiten in der Sicherheitstechnik einerseits und auf der anderen Seite
       
  • dem Bestreben von Behörden und Versicherungen, durch Gestaltung neuer Auflagen und Bedingungen zum Schutz von Personen wie Objekten die Schadenswahrscheinlichkeit zu minimieren,
       
  • den Umstrukturierungen am Versicherungsmarkt und
       
  • einer veränderten, sensibel reagierenden Sachlage bei den Rückversicherungsmöglichkeiten für Versicherer

ist Unsicherheit im Umgang mit dem Thema auf allen Ebenen entstanden.

Dieser Unsicherheit wird von Versicherern durch restriktive Handhabung und entsprechende Prämiengestaltung begegnet.

Das hat für Unternehmen, gleich welcher Grössenordnung, ob gewerblich oder industriell, markante Konsequenzen:

  • Polizzen lassen sich vom Wording her kaum an den notwendigen Bedarf anpassen,
       
  • Auflagen zur Sicherheitstechnik führen zu unvorhergesehenen Investitionen,
       
  • Schadensfälle sind nur schwer zu regulieren, Sachverständigenverfahren sind zeitaufwändig und verzögern zudem Zahlungsflüsse und
       
  • die Versicherbarkeit wird ganz aktuell oft überhaupt in Frage gestellt.

Es entstehen untragbare Risiko-Situationen für die Unternehmen, die einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung – sowohl von der reinen Kostenseite als auch von der Vorsorge für Krisenfälle her – nicht standhalten.

Der Status Quo ist unbequem für Versicherer und Versicherte.
 

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